Veranstaltung in Memorium Herbert Thill am 5.10.2017 im Haus des Meeres

Zu seiner Person:

Seit über 35 Jahren engstens verbunden mit dem Haus des Meeres,

dem Symposion und der Freunde des Haus des Meeres.

Seinen Nachruf am anschaulichsten formuliert von seinem jahrzehntelangem Wegbegleiter Franz Six hier >>>

In seinem Sinne, dessen sind wir uns ganz sicher, möchten wir sein Wirken und sein Erbe weiterleben lassen.

Einen Großteil seines Lebens hat er in Australien verbracht. Eine Flucht, doch mit sehr viel Erfahrung wieder zurückgekehrt zu seinen Wurzeln hier in Österreich.

Ich (Karl Kolar) durfte noch die Hochzeit seiner Tochter am 30.7.2016 mit Fotos und Video-kameras dokumentieren.

Herbert, in deinem Sinne einen Abend unter Freunden und Weggefährten deines Wirkens.

Australien, deiner 2. Heimat, ist dieser Vortrag gewidmet

Franz-Peter Müllenholz, jetzt 65 Jahre und endlich Rentner – mit mehr Zeit zum Reisen

Aquarianer, Weltenbummler und Hobby-Fotograf

Präsident der Fisch Knipser Köln (FKK)

Langjähriges Mitglied

  • des Kölner Aquarien- und Terrarienvereins (KAV),
  • der Internationalen Regenbogenfisch Gesellschaft (IRG),
  • sowie der Australia New Guinea Fishes Association (ANGFA)
  • außerordentliches Mitglied im ÖVVÖ seit 5/2017

Australien ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt, die sich im Laufe der Evolution dort entwickelt hat. Viele der dort lebenden Tierarten sind endemisch – sprich nur in Australien zu finden.

Mit der Besiedlung durch die Europäer vor ca. 210 Jahren und besonders aber im letzten Jahrhundert wurden viele Tierarten nach Australien gewollt oder ungewollt eingeführt, die immer mehr die ursprüngliche australische Tierwelt bedrohen.

Ich will exemplarisch an eigenen Arten aufzeigen, wie diese in Australien leben, wo sie vorkommen und welche Bedrohung es für die dortige Tierwelt durch die „globalen Invasoren“ gibt.

Gerd Eggers – mein leider verstorbener langjähriger Freund – hat meiner Frau Ulli und mir das „in die Tropen reisen“ beigebracht und wir haben gemeinsam viele Reisen – auch 2 nach Australien unternommen.

Mittlerweile war ich 23 x in Australien – zusammengerechnet fast 2 Jahre. Dabei habe ich – unterstützt durch meine australischen Freunde – besonders Gunther Schmida - einen breiten Einblick in die australische Tierwelt und die Bedrohung durch die invasiven Tiere bekommen.

Die Technik, deine große Leidenschaft, die dich dein ganzes Leben begleitet hat

André Mégroz: Bionik - Insekten abgeschaut und nachgebaut

„Bionik“  setzt sich aus Biologie und Technik zusammen und beschreibt die kreative Umsetzung von Anregungen aus der Biologie in die Technik. Ich würde einige Beispiele aus der Natur, vor allem aus dem Bereich der Insekten, präsentieren. 

                                                     hier geht es zu seiner Homepage >>>

Leidenschaft Nr.3: Die Natur in seiner reinen Ursprünglichkeit

               Helmut Schubert - Preisträger von zahlreichen nationalen und                                                                   internationalen Filmpreisen

 

Film 1: Wunder des Werdens (25 min.)

 

Inhalt:  Der Film Wunder des Werdens wurde im Verlaufe von fast vier Jahren in den saubersten Fließgewässern unserer heimischen Alpen gedreht. Er zeigt den Jahresrhythmus des Lebens in und am Wasser. In den Wintermonaten, wenn die Landschaft tief verschneit ist und die Temperaturen ihren Tiefpunkt erreichen, vollzieht sich im Fluß der seltsam anmutende und unter Wasser wunderschön zu beobachtende Paarungstanz von Forelle und Sabiling. Dieses faszinierende Ereignis wurde in diesem Film erstmals festgehalten. Ebenfalls erstaunt ist man von der Schönheit der winterlichen Unterwasserlandschaft, die voll von Pflanzen ist. Der hochkomplizierte Paarungsvorgang, der sich aus Farben, Formen, Aktionen und Akustik zusammensetzt und der schließlich mit dem Ablegen der Eier endet, wurde hier aus aller kürzester Distanz festgehalten. Die abgelaichten Eier benötigen lichtgeschützt, unter dem Sand liegend, den ganzen Winter, um sich zur lebensfähigen Larve zu entwickeln. Mit dem Weichen der Kälte wird schließlich die stürmische Entfaltung des aufkommenden Lebens im Frühling festgehalten. Diese Entfaltung bezieht sich sowohl auf das Leben außerhalb der Fließgewässer, als auch unter Wasser. Wir beobachten unter anderem Sonnentau und Orchideen, die Larve eines Feuersalamanders, das Werden der Insekten unter Wasser, die Eier des Flußbarsches und kehren schließlich wieder zu unseren Forelleneiern zurück. Wir erleben die Geburt tausender Forellen - ein überwältigendes Ereignis. In extremsten Makroaufnahmen beobachten wir das Schlüpfen des neuen Lebens und die Tätigkeit des Herzens und Kreislaufsystems der Neugeborenen. Dies geschieht in so starkem Abbildungsmaßstab, daß wir die Blutkörperchen durch die Adern des neugeborenen Fisches pulsieren sehen können. Weiters se­hen wir Feinde der Jungfische, wie die bereits auf der roten Liste stehende Würfelnatter und die gefräßige Koppe, die selbst Opfer eines erwachsenen Saiblings wird. Wir erleben den neuerlichen Kälteeinbruch im Herbst und damit wieder die gegenseitige Suche - den Paarungstanz der Saiblinge. Wir fühlen, daß nicht der Mensch der Mittelpunkt ist, sondern das, wozu er gehört.

Erfolge bei diversen Veranstaltungen:

  1. Österreichische Staatsmeisterschaft für Film und Video: Österreichischer Staatsmeister.
  2. Verleihung des Filmpreises der steiermärkischen Landesregierung.
  3. Großer Erfolg bei den europäischen Film- und Fernsehwochen in Luzern.
  4. Goldmedaille und Gesamtgewinn bei den internationalen Alpenländischen Filmtagen in Mallniz.
  5. Goldmedaille beim internationalen Filmfestival um die goldene Diana am Klopeinersee.
  6. Goldmedaille beim internationalen Unterwasserfilmfestival um die Hans Hass Medaille in Linz.
  7. Goldmedaille und Gesamtgewinn beim internationalen Unterwasserfilmfestival in Tachov/CSFR.

Film 2: Blue Stage (8 min.)

Ein Schiffswrack am Meeresgrund wird zur Tribüne, Schauplatz der Handlung ist das offene Meer.

Das Publikum (eine Unzahl an Fischen) folgt dem Auftritt der Diva (dargestellt von einem Mantarochen / Maria Callas) mit ihren Darstellerinnen beim Vortrag einer Arie aus der Oper La Sonnambula von Vincenzo Bellini. Der Beifallssturm des Publikums beendet die Szenerie.

[Auch dieser Film ist national und international vielfach ausgezeichnet worden.]

Hervorragende Menschen haben immer mehrere Leidenschaften -           Leidenschaft Nr.4: Diskusfische